Eine negative Schufa führt zu Einschränkungen. Es ist deutlich schwerer, einen Kredit zu erhalten. Sogar der Festnetzanschluss kann betroffen sein. Einige Provider lehnen den Interessenten als Kunden ab. Du hast eine Absage erhalten? Das ist kein Weltuntergang. Mit diesen Tipps steigen deine Erfolgschancen!

Was macht die Schufa so wichtig?

Die Schufa ist eine deutsche Wirtschaftsauskunftei. Sie hilft einem Unternehmen, die Bonität eines Kunden einschätzen zu können. Dabei greift sie auf die Daten ihrer Vertragspartner zurück. Dazu zählen Banken, Telekonzerne und Versicherer. Vergisst du eine Rechnung zu bezahlen, meldet die Firma den Zwischenfall an die Schufa. Mit etwas Pech erhältst du einen negativen Eintrag. Der höchste Score liegt bei 100 Punkten. Jeder Eintrag senkt diesen Wert um einige Punkte. Bereits bei einem Schufa-Score von unter 95 Punkten kann es zu Problemen kommen.

Jedes Teleunternehmen führt eine Schufa-Abfrage durch. So möchte es sich vor Zahlungsausfällen absichern. Eine negative Schufa kann für eine Absage sorgen. Aber es gibt einige Tricks, die zum gewünschten Festnetzanschluss führen.

Info: Neben der Schufa existieren weitere Auskunfteien wie Bürgel, Creditreform oder Deltavista. Große Telekonzerne wie o2 oder Vodafone bestehen bei Neukunden auf eine Bonitätsprüfung.

Trotz Schufa zum Festnetz

Die meisten Provider lassen mit sich reden. Ein negativer Schufa-Eintrag ist kein automatischer Ausschlussgrund für den Festnetzanschluss. Es werden immer mal wieder Ausnahmen gemacht. Dabei kommt es sehr auf den Einzelfall an. Falls du vergessen hast, eine Rechnung zu bezahlen, ist das nicht so schlimm. Bei einer Verbraucherinsolvenz sieht die Sachlage anders aus. Entscheidend ist die Schwere des Vergehens.

Bei einer Ablehnung solltest du den Kundensupport anschreiben. Erkundige dich nach einem Vertragsschluss zu Sonderkonditionen. Hier kommen folgende Optionen infrage:

1. Vorkasse
Die Schufa dient der Bonitätsprüfung. Der Provider möchte ein möglichst geringes Risiko eingehen. Wenn du ihm jedoch die Kosten im Vorfeld bezahlst, sinkt das Anbieter-Risiko erheblich. Es können höchstens kleinere Nebenkosten anfallen, sofern der Festnetzanschluss diese überhaupt zulässt.

2. Kaution
Unter einer Kaution versteht man eine Sicherheitsleistung. Du hinterlegst z. Bsp. drei Monatsbeiträge als Sicherheit. Begleichst du eine Rechnung nicht, kann sich der Dienstleister an diesem Geld bedienen. Ansonsten erhältst du das Geld nach Vertragsende zurück.

So kannst du den Provider tatsächlich überzeugen. Die vorgestellten Modelle kommen in der Geschäftspraxis zum Einsatz. Falls es bei einer Absage bleibt, solltest du es beim nächsten Dienstleister probieren.

So kannst du deine Chancen erhöhen

– Vor dem Antrag solltest du die Schulden beim alten Anbieter begleichen. Manche Provider haben eine eigene Gewichtung der Schufa-Daten. Dabei stellen sie die Zahlungsmoral innerhalb der Telebranche in den Vordergrund. Achte darauf, dass alle offenen Rechnungen fürs Mobilfunk bezahlt sind.

– Bei einer kurzen Vertragslaufzeit hast du bessere Chancen. Der Provider geht ein kleineres Ausfallrisiko ein. Wähle daher einen Vertrag mit einer Laufzeit von höchstens 12 Monaten aus.

– Extra-Optionen bedeuten für den Anbieter ein zusätzliches Risiko. Verzichte auf Zusatzleistungen, die du tendenziell nicht benötigst. Ein Beispiel sind teure Auslands-Flats. Darunter fallen auch Mobilfunkverträge, die vom Provider angeboten werden. Fürs Smartphone gelten meist noch strengere Kriterien. Diese werden dann bei deinem Antrag fürs Festnetz angewandt. Schließe den Mobilfunkvertrag lieber bei einem anderen Dienstleister ab.

Gibt es sinnvolle Alternativen?

Es existieren auch Prepaid-Festnetzanschlüsse. Dabei zahlst du vorher eine Summe auf das Festnetzkonto ein und kannst es wunschgemäß verbrauchen. Meist wird jedoch eine monatliche Grundgebühr erhoben. Telefonate ins Mobilfunknetz können zusätzliche Kosten verursachen.

Fazit: Die Provider müssen sich kulant zeigen

Der Telemarkt ist heiß umkämpft. Als potenzieller Kunde profitierst du davon, da dir die Anbieter entgegenkommen. Du kannst ihnen eine Kaution anbieten oder einige Monatsbeiträge per Vorkasse bezahlen. Oftmals lassen sich die Dienstleister auf eine Einzelfallprüfung ein. Hier hast du gute Chancen, wenn der negative Schufa-Eintrag nur eine Kleinigkeit darstellt.

Außerdem solltest du die oberen Tipps beachten. Verzichte auf Extra-Optionen wie ein teures WLAN-Modem oder eine Auslands-Flat. Dann stehen deine Chancen sehr gut, den Festnetzanschluss trotz Schufa bewilligt zu bekommen.

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