Handyvertrag trotz Schufa

Ein negativer Schufa-Eintrag erschwert den Alltag. Häufig wird ein Kredit verweigert. Doch auch der Handyvertrag kann davon betroffen sein.

So bekommst du trotzdem ein Handy ohne Schufa!

Warum gerade die Schufa?

Die Schufa ist eine Auskunftei mit Sitz in Wiesbaden. Sie sammelt Daten über dein Konsumverhalten. Im Vordergrund stehen finanzielle Probleme: Wenn du eine Rechnung vergisst, kann das bereits zu einem Eintrag führen. Der sogenannte Schufa-Score sinkt und ein Bankkredit wird womöglich abgelehnt. Und das alles nur, weil du vergessen hast, 14,99 Euro pünktlich zu bezahlen.

Für Firmen ist die Schufa ein nützlicher Service. So können sie die Zahlungsmoral eines Verbrauchers besser einschätzen. Das gilt auch für die Telekommunikationsbranche: Ein Handyvertrag wird meist über 1 oder 2 Jahre geschlossen. Manchmal ist ein teures Smartphone inklusive. Hier möchte der Anbieter kein Risiko eingehen. Deshalb wird vor dem Vertragsschluss eine Schufa-Anfrage gestellt.

Praktisch alle Anbieter holen eine Schufa-Auskunft ein.

Schon gewusst?

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Welches Handy kann ich erwerben?

Als Verbraucher wünscht man sich ein modernes Smartphone. Das ist verständlich, da viele Programme das neueste Modell benötigen. Fotografen und Selfie-Fans treffen mit der 12-Megapixel-Kamera des iPhones 12 eine gute Wahl. Doch auch das Samsung Galaxy weiß mit seiner lichtstarken Linse zu überzeugen.

Generell ist es mit negativer Schufa schwer, an das neueste Smartphone zu kommen. Mit einer Ausnahme: Du bezahlst den kompletten Kaufpreis bereits im Voraus. Aber das dürfte dir auch so klar sein. Große Provider wie die Telekom lehnen Kunden ohne Schufa häufig ab. Bei kleineren Anbietern hast du trotz Bonitätsproblemen bessere Chancen.

Tipp: Sollte es mit dem iPhone 12 nicht klappen, kannst du es mit einem Vorgängermodell versuchen. Ein iPhone 10 oder XE verfügt ebenfalls über einen hohen technischen Standard. Doch die Preise sind deutlich günstiger, da es einen Nachfolger gibt. Der Provider könnte sich wegen dem niedrigeren Kaufpreis eher auf diesen Deal einlassen.

Lässt sich die Schufa umgehen?

Praktisch jeder Anbieter holt eine Schufa-Auskunft ein. Daran lässt sich leider nicht rütteln.

Die einfachste Methode ist ein Prepaid-Vertrag. Dabei zahlst du das Guthaben vorher aufs Handy ein. Im Normalfall wird bei Prepaid-Tarifen auf eine Schufa-Anfrage verzichtet. Es gibt keinen Grund für eine Auskunft, da du die Karte im Voraus aufladen musst.

Für viele Kunden ist das jedoch keine Option. Ein Laufzeitvertrag bietet oftmals bessere Leistungen. Außerdem lässt sich so auch das Smartphone finanzieren. Nach Ende der Laufzeit gibt es oftmals einen attraktiven Bonus für die Verlängerung.

Prepaid-Verträge haben einen großen Nachteil: Du musst dir das Handy selber kaufen.

Tipps: Handyvertrag ohne Schufa

Der Markt für Handyverträge ist hart umkämpft. Daher gehen einige Provider auch Kompromisse ein. Sie wissen, dass die Schufa nicht zu 100 % zuverlässig ist. Manchmal sind im Schufa-Score einige veraltete Einträge vorhanden. Sie ziehen das Rating herunter, obwohl sich der Kunde den Handyvertrag problemlos leisten kann.

Einige Provider bieten folgende Optionen an:

1. Kaution

Du hinterlegst eine bestimmte Summe als Sicherheitsleistung. Das können z. Bsp. 30 % des Handyneupreises sein. So ist der Provider im Falle eines Zahlungsausfalls abgesichert. Nach Laufzeitende gibt es das Geld zurück.

2. Vorauszahlung

Manche Anbieter verlangen 3 bis 9 Monatsraten bei Vertragsschluss. Die Anzahl der Raten ist von der Laufzeit des Vertrags abhängig. So musst du anfangs ein wenig mehr bezahlen. Unter dem Strich kommt jedoch die gleiche Summe zustande. Einige Kunden werden die Vorauszahlung sogar als Vorteil ansehen: So hast du bereits einen kleinen Teil deiner Vertragsschulden beglichen.

Du kannst den Anbieter auch selber kontaktieren. Untertreibe ihm den Vorschlag, eine Kaution zu hinterlegen oder eine Vorauszahlung zu leisten. So kommst du trotz Schufa an den gewünschten Handyvertrag.

Was muss ich bei Verträgen trotz Schufa beachten?

Du solltest dir die Konditionen genau durchzulesen. Aufgrund des höheren Risikos kann die monatliche Rate ein wenig höher ausfallen. Das ist ein übliches Vorgehen in der Kreditbranche: Je schlechter die Bonität, desto höher die Zinsen. Manche Provider arbeiten ebenfalls mit dieser Taktik.

Um die Raten zu senken, könntest du eine höhere Vorauszahlung anbieten.

Prinzipiell ist es möglich, auch ein teures Handy zu erhalten. Du solltest dich aber flexibel zeigen und für einen Vertrag bei einem kleineren Provider offenstehen. Im Notfall kannst du übergangsweise einen Prepaid-Tarif nutzen. Warte, solange, bis dir ein Anbieter zu einem Handyvertrag sein Ja-Wort gibt.

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