Insbesondere im Zusammenhang mit der Beantragung eines Kredites sprechen die Banken gegenüber ihren Kunden häufig von der Schufa-Auskunft.

Diese Auskunft wird von der Schufa eingeholt und kann in nicht wenigen Fällen entscheidend sein, ob der Kreditgeber den Darlehensantrag genehmigt oder ablehnt. Doch was ist eigentlich die Schufa, welche Aufgaben hat sie und worum handelt es sich beim Schufa-Score? Diese und weitere Fragen möchten wir gerne in unserem Beitrag ausführlich beantworten.

Was ist die Schufa?

SCHUFA ist eine Eigenschreibweise und steht als Abkürzung heute für die Schufa Holding AG. Bis vor einigen Jahren galt der Name „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“, bis eine Umbenennung aufgrund der Änderung der Rechtsform stattfand.

Heutzutage wird die Schufa in der Regel als privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei bezeichnet, die als AG firmiert und ihren Hauptsitz in Wiesbaden hat. Die meisten Verbraucher kennen die Schufa vor allem deshalb, weil von ihnen dort zahlreiche Daten gespeichert sind. Tatsächlich sind die Zahlen und Daten der Schufa beeindruckend, wie zum Beispiel:

  • Über 940 Millionen Einzeldaten
  • Angaben zu fast 68 Millionen Bundesbürgern gibt es in der Schufa
  • Jährlich werden von der Schufa über 160 Millionen Anfragen bearbeitet

Aktuell sind es etwa 890 Mitarbeiter, die zum Beispiel die zuvor aufgeführten mehr als 160 Millionen Anfragen pro Jahr bearbeiten.

Aufgabe der Schufa
Die wichtigste Aufgabe der Schufa besteht darin, als Kreditagentur Daten über die Verbraucher und übrigens ebenso zu rund sechs Millionen Unternehmen zu sammeln und den Kooperationspartnern bei Anfragen zur Verfügung zu stellen. Aus den Daten, die zum Beispiel über Verbraucher in der Schufa gespeichert sind, leiten Unternehmen die Bonität des jeweiligen Kunden ab.

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Was ist der Schufa-Score?

Jedes Kreditinstitut in Deutschland, welches eine Anfrage nach einem Darlehen erhält, wird den Kredit erst dann genehmigen, wenn zuvor eine Schufa-Abfrage erfolgt ist. Meistens werfen die Kreditinstitute und sonstigen Kooperationspartner der Schufa keinen allzu großen, detaillierten Blick in die Schufa-Auskunft. Stattdessen betrachten sie in erster Linie den sogenannten Schufa-Score. Doch worum handelt es sich dabei eigentlich und wie berechnet die Schufa ihren Score?

Die Hauptaufgabe des Schufa-Score besteht darin, mit einem Punktwert auszusagen, wie es um die Bonität des Kunden bzw. das Risiko von Unternehmen bestellt ist, dem entsprechenden Verbraucher beispielsweise Geld zu leihen. Anders ausgedrückt: Der Schufa-Score soll die Wahrscheinlichkeit wiedergeben, dass der Kunde zum Beispiel einen aufgenommenen Kredit ordnungsgemäß bedient. 

Zu diesem Zweck werden seitens der Schufa viele Millionen Daten gesammelt, um anschließend für jeden Verbraucher einen solchen Schufa-Score ermitteln zu können. Aus dem Grund sammelt die Schufa Daten von ungefähr 9.400 Vertragspartnern, die anschließend nicht nur gespeichert, sondern ebenso ausgewertet werden. Zu den bedeutendsten Vertragspartnern der Schufa, von denen das Kreditbüro auch die meisten Angaben und Daten erhält, zählen insbesondere:

  • Kreditinstitute
  • Telekommunikationsunternehmen
  • Leasinggesellschaften
  • Versandhandelsunternehmen

Darüber hinaus bedient sich die Schufa persönlichen Schuldnerverzeichnissen, um dort ebenfalls möglichst relevante Daten zu sammeln.

Wie der Schufa-Score im Detail berechnet wird, ist noch immer ein gut gehütetes Geheimnis. Die Schufa äußert sich diesbezüglich nur sehr vage, sodass im Detail nicht nachvollziehbar ist, wie der Schufa-Score gebildet wird. Fest steht lediglich, dass der Score einen Wert zwischen 0 bis 100 Prozent einnehmen kann. Dies gilt zumindest für den sogenannten Basisscore, denn die Schufa unterscheidet zwischen zwei unterschiedlichen Werten. Zum einen ist das der Basisscore und zum anderen der Branchenscore.

Der Basisscore der Schufa

Die meisten Verbraucher werden den Basisscore kennen, der sich zwischen 0 bis 100 Prozent bewegen kann. Er trifft vor allem die Aussage, wie hoch das Risiko ist, dass der entsprechende Verbraucher seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber Vertragspartnern nicht nachkommt. Die Schufa ermittelt den Basisscore einmal im Quartal. 

Interessant ist übrigens, dass keine natürliche Person einen Schufa-Wert von 100 Prozent erreichen kann. Der Grund ist, dass jeder Mensch einem Sterberisiko unterliegt, sodass der beste Schufa-Score sich im Bereich von 99 Prozent bewegt. Für die Berechnung des Schufa-Score ist es wichtig zu wissen, dass es sowohl positive als auch negative Einflussfaktoren auf den Punktwert gibt. Zu den Merkmalen und Tatsachen, welche den Schufa-Score anheben, also positiv beeinflussen können, zählen insbesondere:

  • Girokonto
  • Mobilfunkverträge mit Laufzeit
  • Leasingverträge
  • Ratenkredite
  • Kreditkarte

Voraussetzung ist bei all diesen Produkten natürlich, dass der Kunde seinen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt, also beispielsweise bisher ordnungsgemäß sämtliche Kreditraten gezahlt hat. Neben den positiven Einflussfaktoren gibt es auch eine Reihe von Merkmalen, die in Schufa-Score negativ beeinflussen. Dazu zählen nicht nur die bekannten und gefürchteten negativen Merkmale, auf die wir im weiteren Verlauf unseres Beitrages näher eingehen. Darüber hinaus sind es ebenfalls die folgenden Angaben und Vorgänge, die zu einer Reduzierung des Schufa-Score führen können:

  • Mehrere Girokonten inklusive häufigerem Wechsel des Kontos
  • Mehrere Kreditkarten
  • Verhältnismäßig viele Kredite
  • Zahlungsausfälle oder Tilgungsaussetzung

Damit zum Beispiel Banken an dem Schufa-Score auf einen Blick erkennen, ob es sich um einen Kunden mit einer guten, mittelmäßigen oder schlechten Bonität handelt, hat das Kreditbüro für die verschiedenen Prozentsätze jeweilige Definitionen festgelegt. Diese lauten folgt:

  • 97,5 bis 99 %: Sehr geringes Risiko
  • 95 bis 97,5 %: Geringes bis überschaubares Risiko
  • 90 bis 95 %: Zufriedenstellendes bis erhöhtes Risiko
  • 80 bis 90 %: Deutlich erhöhtes bis hohes Risiko
  • 50 bis 80 %: Sehr hohes Risiko
  • < 50 %: Sehr kritisches Risiko

Beim Schufa-Score zwischen 95 und 99 Prozent werden also nahezu alle Banken und sonstigen Vertragspartner kein Problem sehen, mit dem Kunden eine entsprechende Geschäftsverbindung einzugehen.

Vermutete Einflussfaktoren auf den Schufa-Score

Die zuvor genannten Merkmale, die den Schufa-Score entweder positiv oder negativ beeinflussen, werden in der Form von der Schufa bestätigt. Darüber hinaus gibt es allerdings Spekulationen, dass noch eine Reihe mehr Daten, Angaben und Fakten zur Berechnungsgrundlage des Schufa-Score gehören. Dies wird allerdings von der Schufa mitunter dementiert oder schlichtweg nicht kommentiert. So werden insbesondere die folgenden Daten als möglicherweise ebenfalls relevant vermutet, dass sie den. Schufa-Score beeinflussen könnten:

  • Wechsel des Wohnsitzes
  • Alter des Verbrauchers
  • Relativ viele Kreditanfragen
  • Mehrere Kontoverbindungen
  • Bestimmtes Wohngebiet

Welche Daten werden bei der Schufa gespeichert?

Wie eingangs erwähnt, sind es tatsächlich mehr als 900 Millionen Einzeldaten, die über fast 68 Millionen Menschen in Deutschland in der Schufa gespeichert sind. Wenn man weiß, dass in Deutschland insgesamt rund 81 Millionen Menschen leben und die Minderjährigen abzieht, die natürlich noch nicht in der Schufa auftauchen dürfen, so gibt es fast zu jedem erwachsenen Bundesbürger entsprechende Daten beim Kreditbüro. Doch welche Daten speichert die Schufa eigentlich im Detail? 

Die über 900 Millionen Einzeldaten, die in der Schufa gespeichert sind, lassen sich insbesondere in die folgenden drei Hauptkategorien einteilen:

  • Persönliche Daten (Personenbezogene Daten)
  • Daten zu genutzten Finanzprodukten und Verträgen
  • Daten zu Zahlungsstörungen

Was sich hinter den personenbezogenen Daten verbirgt, dürfte relativ eindeutig sein. Es handelt sich dabei um Ihre persönlichen Angaben, also insbesondere um Ihren Namen, Ihre Anschrift, vorherige Anschriften sowie Geburtsdatum und Geburtsort. Darüber hinaus erhält die Schufa zahlreiche Daten von ihren Kooperations- bzw. Vertragspartnern, welche sich vor allem auf Verträge und Finanzprodukte beziehen. Darunter fallen insbesondere Infos über:

  • Girokonten
  • Darlehen
  • Bürgschaften
  • Kreditkarten
  • Leasingverträge
  • Mobilfunkverträge
  • Versandhandelskonten
  • Ratenzahlungsgeschäfte

Diese Schufa-Daten werden oftmals auch als neutrale Daten bezeichnet, da sie in der Summe weder stark positiv noch negativ zu bewerten sind. Tendenziell gelten die zuvor genannten Konten und Verträge aber dennoch tendenziell eher als positiv, zumindest dann, wenn es keine Schwierigkeiten mit dem entsprechenden Vertragspartner gibt. 

Das ist anders bei der dritten Hauptkategorie von Daten, die ebenfalls in der Schufa gespeichert sind. Dabei handelt es sich um die sogenannten Zahlungsstörungen, die wiederum vor allem vorhandene und unbestrittene Forderungen darstellen. Darüber hinaus wird zum Beispiel auch die Kündigung eines Girokontos oder Kredites seitens der Bank als eine solche Zahlungsstörung bewertet. 

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung gibt es zudem diverse Daten, die nicht in der Schufa gespeichert sind. Dazu gehören in erster Linie Angaben zum Einkommen oder zum Vermögen des Verbrauchers, der Beruf wird ebenfalls nicht gespeichert, genauso wenig wie der aktuelle Arbeitgeber oder die Nationalität der Person.

Was ist ein Schufa-Eintrag?

Als Schufa-Eintrag werden bestimmte Daten bezeichnet, die von den Vertragspartnern der Schufa an das Kreditbüro gemeldet werden. Man spricht in dem Zusammenhang auch von den positiven, neutralen und negativen Schufa-Einträgen. Alle Daten und Einträge zusammen ergeben den zuvor bereits ausführlich erläuterten Schufa-Score, der seitens des Kreditbüros in regelmäßigen Abständen neu auf Grundlage aktueller Daten und Informationen berechnet wird. 

Zwar verbinden die meisten Verbraucher mit einem Schufa-Eintrag etwas Negatives. Tatsächlich können Einträge jedoch auch dazu führen, dass Sie Ihre Kreditwürdigkeit verbessern und aufgrund einer guten Bonität zum Beispiel kein Problem haben, von Banken ein Darlehen zu erhalten. Die meisten Schufa-Einträge sind neutral zu sehen, zumindest dann, wenn das entsprechende Finanzprodukt nicht ungewöhnlich häufig genutzt wird. Das zählen zum Beispiel:

  • Eröffnung eines Girokontos
  • Beantragung einer Kreditkarte
  • Abschluss eines Mobilfunkvertrages
  • Autofinanzierung
  • Wechsel des Stromanbieters
  • Eingang eines neuen Mietverhältnisses
  • Ratenzahlung im Konsumbereich

Neben diesen neutralen und zum Teil sogar tendenziell positiv zu bewertenden Schufa-Einträgen gibt es darüber hinaus die von vielen Verbrauchern gefürchteten, sogenannten Negativmerkmale. Negative Einträge in der Schufa bedeuten fast immer, dass der Schufa-Score so niedrig ist, dass zum Beispiel Banken nur noch selten an die Person Geld verleihen. Zu den klassischen Negativeinträgen, die ebenfalls von der Schufa gespeichert werden, zählen insbesondere:

  • Eröffnetes Privatinsolvenzverfahren (Verbraucherinsolvenz)
  • Haftbefehl
  • Eidesstattliche Versicherung
  • Vollstreckungsbescheid
  • Mahnbescheid
  • Gekündigte Kredite

Wenn Sie einen dieser negativen Schufa-Einträge haben, können Sie im Prinzip davon ausgehen, dass Sie weder einen Bankkredit erhalten noch zukünftig ein Mobilfunkunternehmen oder eine Leasinggesellschaft mit Ihnen einen Vertrag eingehen wird. Das wird voraussichtlich erst dann wieder der Fall sein, wenn der negative Eintrag gelöscht wurde.

Welche Schufa-Einträge kann ich löschen lassen?

Damit kommen wir auch bereits zum nächsten Thema, nämlich wann, von wem und wie Einträge in der Schufa gelöscht werden können. Auch diesbezüglich muss zunächst mit einem Vorurteil aufgeräumt werden. Dieses besteht darin, dass zahlreiche Verbraucher der Auffassung sind, dass die Schufa auf Eigeninitiative hin einen Eintrag löschen kann. Das allerdings nicht der Fall, denn es muss stets das Unternehmen die Löschung beantragen bzw. vorgeben, welches für den Eintrag verantwortlich ist. 

Hat also beispielsweise eine Bank der Schufa zu einem Kunden einen Kredit gemeldet, der gar nicht aufgenommen wurde, muss diese Bank die Löschung bei der Schufa veranlassen. Die meisten Einträge in der Schufa müssen Sie nicht manuell löschen lassen, sondern die Daten werden automatisch nach Ablauf einer bestimmten Frist gelöscht. Für nahezu jede Art von Eintrag, außer natürlich der persönlichen Daten, gibt es entsprechende Fristen. Diese sehen beispielhaft wie folgt aus:

  • Kreditanfragen: 12 Monate nach Anfrage
  • Infos zu erledigten Krediten: Nach 3 Jahren
  • Kundenkonten bei Händlern: Nach 3 Jahren
  • Aufgelöstes Girokonto: Sofort nach Auflösung

Manchmal passiert es allerdings, dass die entsprechenden Daten nicht nach Ablauf der Frist automatisch gelöscht werden oder es gibt sogar falsche, veraltete und fehlerhafte Einträge in der Schufa. Dann stellt sich natürlich die Frage, wer diese Löschung veranlassen muss. 

Vom Grundsatz her haben Sie als Verbraucher natürlich das Recht, dass sowohl veraltete als auch fehlerhafte und falsche Einträge in der Schufa gelöscht werden, zumal diese nicht selten zu einer unberechtigt niedrigen Bonität führen. Der beste Weg besteht im Fall unberechtigter Einträge darin, dass Sie sich an den Vertragspartner der Schufa wenden, der für den Eintrag verantwortlich ist. In den meisten Fällen wird es sich dabei um Banken, Mobilfunk- oder Leasingunternehmen handeln. 

Im Idealfall können Sie sofort eine Klärung herbeiführen, sodass das entsprechende Unternehmen gegenüber der Schufa die Löschung veranlasst. Sollte eine derartige Einigung nicht möglich sein, müssen Sie im Zweifel einen Rechtsanwalt mit der Vertretung Ihrer Interessen beauftragen. Dieser wird auf Löschung der falschen oder fehlerhaften Daten klagen und Ihre Ansprüche, notfalls vor Gericht durchsetzen.

Wie kann ich eine Schufa-Selbstauskunft beantragen?

Grundsätzlich hat jede Person, deren Daten in der Schufa gespeichert sind, zu jedem Zeitpunkt das Recht, eine Selbstauskunft einzuholen. Mit der Selbstauskunft wird eine Anfrage bezeichnet, die von der entsprechenden Person vorgenommen wird. Seit einigen Jahren existiert mittlerweile sogar das Recht, dass Sie einmal jährlich Anspruch auf eine kostenfreie Selbstauskunft haben. Diese ist insbesondere im Paragraph 34 des Bundesdatenschutzgesetzes verankert. Was aber müssen Sie im Detail tun, um eine solche Selbstauskunft zu beantragen und anschließend zu erhalten? 

Es gibt im Wesentlichen zwei Wege, wie Sie an die Selbstauskunft gelangen können. Die erste Methode besteht darin, dass Sie der Schufa auf postalischem Weg, also schriftlich, mitteilen, dass Sie gerne eine Selbstauskunft haben möchten. Diese wird Ihnen anschließend per Brief zugesendet, nachdem Sie die entsprechende Gebühr bezahlt haben, falls es sich nicht um die einmalig im Jahr kostenfreie Selbstauskunft gehandelt hat. 

Die zweite und noch komfortablere Möglichkeit besteht darin, dass Sie sich auf dem Portal „meineSchufa“ anmelden. In dem Fall können Sie die Selbstauskunft nämlich online abrufen und – je nach gewähltem Tarif – das sogar zum Teil mehrfach im Jahr. Wenn Sie die Selbstauskunft von der Schufa online anfordern möchten, dann können Sie dies unter dem folgenden Link tun: https://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3

Warum ist Bonität bzw. ein guter Schufa-Score wichtig?

Insbesondere unter der Voraussetzung, dass Sie mit einem deutschen Finanz- oder Mobilfunkunternehmen einen Vertrag abschließen möchten, ist Ihre Bonität und damit in Verbindung Ihr Schufa-Score von großer Bedeutung. Dies gilt vor allen Dingen unter der Voraussetzung, dass Sie einen Kredit aufnehmen, eine Kreditkarte beantragen oder einen Mobilfunkvertrag abschließen möchten. Der jeweilige Vertragspartner, als zum Beispiel die Bank oder des Mobilfunkunternehmen, gibt Ihnen nämlich in gewisser Weise ein Zahlungsziel oder leiht Ihnen sogar Geld. Natürlich möchte das entsprechende Unternehmen möglichst sicher sein, dass Sie Ihren finanziellen Verpflichtungen auch nachkommen. Darum wird Ihre Bonität anhand verschiedener Kriterien ermittelt. 

Eines dieser Kriterien ist eben die Schufa-Auskunft mitsamt des Schufa Score. Eine ausreichende Bonität und ein guter Schufa-Score sind also wichtig, weil sonst zum Beispiel keine Kreditvergabe seitens Banken erfolgt, Sie nur einen Prepaid-Tarif im Bereich Mobilfunk abschließen können oder keine Leasinggeschäfte tätigen dürfen. Selbst beim Mieten von Häusern und Wohnungen könnte es bei nicht ausreichender Bonität und einem negativen Schufa-Score zu Problemen kommen. Immer mehr Vermieter nutzen nämlich ebenfalls die Möglichkeit, sich anhand der Schufa-Daten zu dem entsprechenden Mietinteressenten zu informieren und sich ein Bild zu dessen Bonität zu machen. Im Extremfall können eine nicht ausreichende Bonität sowie ein negativer Schufa-Score also folgende Probleme mitbringen:

  • Sie erhalten keinen Kredit
  • Sie können keinen Laufzeitvertrag mit Mobilfunkunternehmen abschließen
  • Sie erhalten keine Kreditkarte
  • Sie erhalten kein (zweites) Girokonto
  • Sie werden als Mieter nicht akzeptiert
  • Sie müssen Ihren Strom monatlich im Voraus zahlen

Eine nicht ausreichende Bonität sowie ein negativer Schufa-Score können also weitreichende Konsequenzen im Alltag haben, die man definitiv vermeiden sollte.